Gedanken

 

 Ich darf wachsen.

Fließen mit den Kräften unserer Mutter Erde.

Ihre Liebe und Stärke spürend, die mir ein Fundament bereiten auf dem ich

mich entfalten darf.

Die Wärme des Lichts in mich aufnehmend das mich öffnet für die Wunder des Lebens,

um wie ein bunter Schmetterling meine Freiheit,

meine Leichtigkeit und Lebendigkeit zu leben.

 

  Das Glück ist wie ein Schmetterling, sagte der Meister.

Jage ihm nach, und er entwischt dir.

Setz dich hin und er setzt sich auf deine Schulter.

 

- Was soll ich also tun, um das Glück zu erlangen. -

 

Hör auf hinter ihm herzulaufen.

- Aber gibt es nichts, was ich tun kann. -

 

Du könntest versuchen, dich ruhig hinzusetzen, wenn du es wagst.

        aus China

 

 

Ich wage, der Mensch zu sein, der ich bin.

 

Unfertig aber doch glücklich,

unsicher im neuen und doch wissbegierig,

manchmal ängstlich in Entscheidungen,

verwirrt im Überangebot der Ideen, doch auch begeistert von Kleinigkeiten.

 

Zweifelnd und zögernd,

dann wieder mutig und ernst,

verzaubert von Worten oder schweigsam zurückgezogen.

 

Manchmal zerrissen und voller Widersprüche,

aber auch einseitig und naiv.

Und noch vieles mehr bin ich, oft nicht genau zu beschreiben.

 

Ich wage es mich selbst so anzusehen,so zu lieben wie ich bin

und mich auch so zu zeigen,

ob ich nun dafür geliebt werde oder nicht.

                                                                                                                      

                                                                              Ulrich Schaffer